Ehemaliger Brunnen
Ortsweg, neben Rathausstraße 14
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Wann der vermutlich mittelalterliche Sodbrunnen abgeteuft wurde ist nicht bekannt. Bei der Auffindung in den 1980er Jahren war er sorgfältig mit Eichenbohlen abgedeckt. In der Brunnenordnung von 1631 wird er nicht genannt.
Der aufwändig gebaute Brunnenschacht mit einem außergewöhnlich großen Durchmesser von 1,5 m ist mit gelbem Angulatensandstein ausgemauert. Er diente möglicherweise der öffentlichen Wasserversorgung.
![]() Der Brunnen führt in der Sohle noch immer Grundwasser, in dem sich das Tageslicht spiegelt. Bis zum Wasserspiegel beträgt die Tiefe 6,50 m, wie tief das Wasser über Grund steht, ist nicht bekannt.
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