Aktuelle Nachrichten

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Die Marienkirche auf einem Gemälde um 1900
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Mit ihrer harmonischen Form ist die Marienkirche in Owen ein schönes Denkmal der Hochgotik und gilt als ein Juwel der Kirchenbaukunst. Es verwundert daher kaum, dass sie von jeher Kunstliebhaber aller Art begeistert hat, wie dieses naive Bild eines unbekannten Malers zeigt. Er bleibt anonym, denn er hat keine Signatur hinterlassen. Wie das Gemälde aus Stuttgarter Familienbesitz ins Evangelische Pfarrhaus Owen kam, wo es hängt, bleibt im geschichtlichen Dunkel. Immerhin verrät es, dass es vor 1900 gemalt wurde: Die Position des Malers ist im Bereich der Adlerkreuzung, die Apotheke ist noch nicht gebaut. Der Maler stand vermutlich an deren späteren Bauplatz, wie die Überhöhung des Kirchenschiffes und des Turmes zeigen. Die Kirchgänger sind gekleidet, wie es vor 1900 der Mode entsprach. Das Bild ist auf geschwärztem Karton gemalt, in zwei ineinander geschachtelte Rahmen eingesetzt und unprofessionell mit Eisennägeln fixiert.


Die sogenannte Beginenklause zu Owen

Die „sogenannte“ Beginenklause zu Owen, das Geschichtshaus, wird zu Recht einschränkend nur „so genannt“. Ursprungslegende und urkundliche Tatsachen widersprechen sich diametral. Der erste urkundliche Nachweis erfolgt überhaupt erst 1430 für eine „Klause“; das dendrochronologisch gesicherte Schlagdatum für das Bauholz für den Bau des Geschichtshauses ist 1498. Und 1495 verschwindet die Beginenklause, die es tatsächlich gab, aus den Annalen. Lesen Sie mehr zu dieser so verwickelten wie interessanten Geschichte der ➤ Owener Beginenklause.


Urkunde A 493 U 340 – Eine Urkunde zu einem alltäglichen Rechtsgeschäft irritiert

Warum verheiratet Herzog Konrad I. von Teck ( † 1244/49) die junge Frau Rilindis mit einen sehr weit entfernt wohnenden Ritter, der zudem nicht einmal zu seinem Gefolge gehört? Und ist die Mitgift so hoch, weil etwas ver- oder beschwiegen werden soll? Kann aus der Lage des Weingartens, aus dem die Mitgift pfandweise gegeben wird, auf das Datum der Stadtgründung geschlossen werden? War dieser Weingarten im Norden der Stadt, wo das Liegenschaftskataster von 1828 eine „Baindt“ verzeichnet, oder im Süden, wo eine „Lange Baindt“ die Lokalisierungskriterien der Urkunde passgenau zu erfüllen scheint?

Nicht mit dem juristisch geschärften Blick, sondern literarisch und mit einem Gespür für Gestus und Sprache der Urkunde gelesen, gibt sie hinter dem Text Liegendes preis. ➤ 1276 Der Weinberg ‚diu Biunde‘.


Mauern – Graben – Tore

Dieses Projekt hat zum Ziel, die ehemals mächtige Befestigung der Stadt Owen zu dokumentieren. In Teilen ist dies schon geschafft: Auf der Seite ➤ Mauern – Graben – Tore wird das Projekt vorgestellt mit weiterführenden Links zum ➤ Abbruch des Oberen Tors im Jahr 1837 und das ➤ Verschwinden des Kirchheimer Tors um 1816.


Schwabenland – Burgenland
Rund um die Teck finden sich zahlreiche Ruinen und Burgställe. Die Burgenseite bietet nebst einer Einführung in die mittelalterliche Adels- und Burgenwelt zwölf Burgenbeschreibungen, die bei einer Wanderung erforscht werden können. – Sehen und lesen Sie mehr auf der Seite Burgen rund um die Teck.
 
Hinweis:
Die Zugänge zu den Burgen können gesperrt sein. Beachten Sie die Sperrhinweise auch im eigenen Interesse.

Der Alt-Owen Förderkreis e.V. such historische Bilder vom Städtle
Grabenbruck – alte Fotos oder Zeichnungen aus der Zeit vor und um 1945 gesucht

Der Alt-Owen Förderkreis e.V. bemüht sich schon seit langem, das ost-seitige Erscheinungsbild der Grabenbruck mit den beiden Pfeilern zu klären. Wir suchen Abbildungen zur Grabenbruck aus den Jahren vor und um 1945. Sie können uns helfen, indem Sie uns ermöglichen, Kopien oder die Originale von Abbildungen der Grabenbrücke zu finden oder einzusehen.

Von besonderem Wert wäre ein Foto vom im Graben liegenden amerikanischen Sherman-Panzer, der die Brücke zum Einsturz brachte. Ergänzend zu diesem ganz speziellen Forschungsprojekt freuen wir uns über alle Fotografien, Abbildungen, Gemälde und Zeichnungen, die historische Ansichten vom „Städtle Owen“ bieten. Nachrichten erbitten wir an unsere Geschäftsstelle, Tel. 07021-56369.

Sie können sich auch direkt an unser Ausschussmitglied Dr. Hans-Peter Hils wenden, der die historischen Forschungen federführend betreibt: Tel. 07021-571737 oder Email: h-p.hils@t-online.de.