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Wein gehört zu Owen wie die Burg Teck, auch wenn er heute kaum noch sichtbar ist. Seine Tradition reicht weit in die Vergangenheit, wie ein Zinnbecher beweist, der in den Ruinen der römischen Villa im Ameisenwinkel gefunden wurde. Darauf eingraviert ist: MITTE MERVM, was soviel bedeutet wie: Gib mir den Wein unvermischt. Der Weinbau hat hier bei uns also ein lange Geschichte. Eine herzogliche Urkunde von 1276 dokumentiert die erste Nennung eines Weinbergs in Owen, der zudem das Eigengut des Herzogs ist. Seit dieser Zeit sind Rebpflanzungen am Teckberg in den Archiven dokumentiert. Noch vor rund 100 Jahren war der Weinbau hier bedeutender als die heutigen Streuobstwiesen, in den 1950er Jahren waren es immerhin noch vier bis fünf Hektar.


Verkorkungsmaschine und Gärbottiche aus Edelstahl

Was davon geblieben ist – heute wird am Teckberg nur noch für den privaten Eigenbedarf Wein angebaut. Eckhard Schmid und Familie Kraus sind Freizeitwinzer aus Passion. Bei den Schmid´s aus Owen ist die Wein-Tradition schon seit 1646 in den Archiven dokumentiert. Die Rebstöcke am Teckberg haben sie zwar in 1970er Jahren aufgegeben, aber es werde noch immer etwa 150 Weinstöcke auf verschiedenen Grundstücken von Hand gepflegt. Im heimischen Keller wird gepresst, gelagert und abgefüllt. In der Umgebung von Owen, in Weilheim oder in Neuffen wird die Tradition des Weinbaus noch aufrecht erhalten. Der Täleswein wird seit Jahrzehnten ausgebaut und erfreut sich großer Beliebtheit.

 
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