Der Mühlkanal

Der Mühlkanal
Amtstraße/Fabrikstraße
 
Das Wehr südlich von Brucken, mit dem der Mühlkanal beginnt. Nördlich von Brucken beschreibt er einen eleganten Bogen in der Oberen Au.
Die Mittlere Mühle, auch Bertschenmühle geheißen, stand nördlich der Kirchbruck zwischen Lauter und Amtstraße. Nachdem sie am 26. Juli 1880 zum dritten Mal abgebrannt war, wurde sie nicht wieder aufgebaut. 1882 erwarb die Firma Gutekunst und Köstlin das Gelände und errichtete darauf eine Schraubenfabrik, die in den letzten Kriegstagen 1945 bei einem feindlichen Fliegerangriff zerstört wurde. – Abbildung auf einem Ölgemälde vor 1880.
Schieber am Mühlkanal in der Fabrikstraße zur Ableitung in die Lauter, Aufnahme 2008. In der Badstraße floss der Mühlkanal noch 1962 unverdohlt oberirdisch. Im Nachhinein ist man erstaunt über die sparsame Sicherung des Kanals. Blickrichtung der Aufnahme nach Norden zur Bahnhofstraße.
Der Mühlkanal beim Eingang zum Kirchhof um 1910 und heute mit zeitgemäßer Sicherung (Aufnahme von 2004).
Zwischen der Beurener Straße und der Amtstraßte begleitet der Mühlkanal die Mauer vom Pfarrgarten und die Kirchhofmauer vorbei am Steinkreuz von 1722 bis zur Kirchbruck (Aufnahme von 2004).