Das Törlesbackhaus

Backhaus am „Törlesrain“
Teckstraße 11
 
Das „Törlesbackhaus“ 1939. Der Bau kostete 913 Gulden und 16 Kreuzer. Am Backtag wird die Reihenfolge ausgelost (‚auslausa‘) und wer zuerst bäckt bracht mehr ‚Krähla‘ (Reisigbüschel) zum Heizen. Gut dran sind die Frauen, die als Los ‚zletschd‘ (als Letzte) ziehen.
Beim Unteren Backhaus befand sich jahrelang die große Gemeindewaage. Hier herrschte absolutes Halteverbot, es sei denn, man wollte die Waage nutzen. Sie wird um 2000 aufgegeben.
Das Backhaus am Törle wird noch heute regelmäßig betrieben. An der Stirnseite ist der ehemalige Wehrgang zu erkennen.