Keindenkmale

Kleindenkmale in Owen

1 Die Kriegerdenkmale an der Kirche und im Kirchhof
2 Gedenktafeln und Grabdenkmale
3 Das Sühnekreuz
4 Sonstige
5 Brunnen in Owen
6 Brücken in Owen

Bogenbrücke über die Lauter – Mittelbruck
Die ca. 280 Jahre alte Bogenbrücke aus Kalksteinquadern verbindet die Kirchheimerstraße mit der Amtstraße über den Fluss Lauter. Es war wohl die erste Brücke, die nach einem einem Hochwasser 1789 anstelle der alten Holzbrücke aus Stein gebaut wurde. Die Brücke ist die sogenannte Mittelbruck oder Kirchbruck, da über sie der Weg zur Marienkirche führt.
Da die Brücke am Gemischtwarengeschäft „Priban“, das im sogenannten „Beginenhaus“ – dem heutigen Geschichtshaus – untergebracht war, vorbeiführte, wird die Brücke auch heute noch, Jahrzehnte nach der Geschäftsaufgabe, „Pribanbrücke“ genannt. 1975/76 wurde die Brücke erneuert.

Bogenbrücke über die Lauter – Untere Bruck
Die ca. 200 Jahre alte Bogenbrücke aus Kalksteinen verbindet die Kirchheimerstraße mit der Bahnhofstraße über den Fluss Lauter. Nach einem Hochwasser wurde die Holzbrücke durch eine Steinbrücke ersetzt. Die Einweihung war im Jahr 1818.

Es ist die Untere Bruck, auch „Breßmers Bruck“ genannt, da sie an der ehemaligen Wirtschaft Breßmer vorbeiführt. In der Stadtpflegerrechnung von 1818 heißt es:
Eine neue steinerne Brucken über den Lauterfluß in der Vorstadt erbaut, welche einen Kostenaufwand verursacht von 772 Gulden und 41 Kreuzer.

An der Grabenbrücke warten einige Rätsel auf ihre Lösung: Warum gibt es zwei Pfeiler in unterschiedlicher Bauweise? Woher stammen die verbauten Spolien?
Auf der Seite Kirchheimer Tor und Grabenbrücke werden einige Antworten gegeben.

Grabenbruck
Bei den Brücken in Owen wird unterschieden zwischen Lauterbrücken und Brücken über den Stadtgraben. Der ca. 7 m tiefe Stadtgraben wurde zur Verteidigung des „Städtle“ auf der Nord-,Ost- und Südseite angelegt. Drei Brücken, die „Grabenbruck“, die „Torbruck“ und die „Kühtorbruck“ überspannten diesen Graben. Nur die Grabenbruck besteht noch und verbindet die Marktstraße mit der Steingaustraße. Früher führte die Verbindungstraße von Kirchheim über Dettingen nach Blaubeuren und Ulm über die Grabenbruck und die Torbruck durch das Städtle.
Die Grabenbruck wurde am 21.April 1945 beim Einmarsch der Amerikaner durch einen Panzer so stark beschädigt, dass nur der Ostteil als solcher erhalten blieb. Der Westteil wurde mit Steinen aufgefüllt.

Das Wasserüberreich der Grabenbrünnelesquelle im Nord-Ostteil des Stadtgrabens verläuft in einer Dole durch die aufgefüllte Grabenbruck nach Westen durch den Stadtgraben in die Lauter.