Keindenkmale

Kleindenkmale in Owen

1 Die Kriegerdenkmale an der Kirche und im Kirchhof
2 Gedenktafeln und Grabdenkmale
3 Das Sühnekreuz
4 Sonstige
5 Brunnen in Owen
6 Brücken in Owen

Nachbildung der antiken Römerstraße
Anlässlich der Bebauung Unteres Feld in den 90er Jahren wurde der „Römerweg“ teilweise überbaut. Zur Erinnerung an diesen ehemaligen Römerweg, der jahrhunndertelang der Weg in die Stadt Owen war, wurde von der Stadt Owen dieses Teilstück nachgebildet. Der Text auf der Hinweistafel lautet:

Die Römerstrasse
Aus Mainz über das Römerkastell Köngen zog sich die römische Fernstraße durch das Lenninger Tal. Vom heutigen Owen aus erreichte man Donnstettenauf der Hochfläche der Schwäbischen Alb mit weiterem Ziel Augsburg. Die genaue Lage der Römerstraße im Stadtbereich ist nicht mehr überliefert.
Zur Zeit der Teckherzöge (ab dem 13. Jh.) ging die Durchgangsstraße über den heutigen Römerweg und die Steingaustraße zur Steigstraße mit Stadttoren bei den Gasthöfen „Teck“ und „Gwölble“.
Durch den Bau der neuen Bundesstraße wurde diese alte Durchgangsstraße durch Owen überflüssig und zum Teil sogar überbaut.
Owen, im Mai 1995

Das „Seewiesenhäusle“
Das sogenannte „Seewiesenhäusle“ dient und diente als Unterstand bei Unwettern für die auf der dortigen Feldmarkung Tätigen. Es liegt an der alten Straße von Owen nach Beuren auf dem Feldweg Richtung Berghöfe/Beuren, ist aus sogenannten Gelbsteinen erbaut und wird von der Stadt Owen unterhalten.
Es liegt am Seewiesenbach, der an ihm vorbei durch eine kleine Brücke zuerst in Richtung Owen, und dann in Richtung Nürtingen als Tiefenbach verläuft.
Früher war in der Nähe des Häusle ein Steinbruch, aus dem die gelben Steine gebrochen wurden. Vielleicht diente es den Steinbrechern als Unterkunftshütte und als Aufbewahrungsort für ihr Werkzeug.

Das Herzogsbrünnele auf dem Teckberg
Das Herzogsbrünnele liegt südlich der Burg Teck auf dem Teckberg.Es wird vom Wasser, das aus drei Felsspalten kommt, gespeist.
Nach der Tafel am Eingang zur Quellfassung war diese Quelle in der Urnenfelderzeit 1000 v. Chr. bekannt.
Erstmals schriftlich erwähnt wurde sie im 16. Jahrhundert (1564/65) im Zusammenhang mit dem Gestüt und der späteren Viehzucht auf der Teck.
1866 wurde sie wieder freigemacht und überwölbt, so wie wir sie heute vorfinden.
Im Jahre 1972 wurde sie vom Forstamt Kirchheim und dem Schwäbischen Albverein instandgesetzt.

Gefallenendenkmal des Teck-Turngaus auf Burg Teck
Im Innenhof, in der südwestlichen Umfassungsmauer der Burg Teck ist eine Gedenkplatte eingelassen, die der Teck-Turngau 1920 seinen 1205 Gefallenen gewidmet hat.
Die Tafel enthält in erhabenen Buchstaben folgende Inschrift:

Seinen 1205 Gefallenen
1914 – 1918
vom Teck-Turngau gewidmet.

Gefallenendenkmal des Teckgausänger-Bundes auf Burg Teck
Im Innenhof in der Nähe der östlichen Umfassungsmauer der Burg Teck, etwa im letzten Drittel gegen Süden, steht das Denkmal des Teckgausänger-Bundes, das dieser für seine Gefallenen im Jahre 1920 hier errichten ließ.
Es trägt folgende Inschrift:

1914 + 1918
1920
Dem Andenken
unserer im Kriege
Gefallenen
Der Teckgausänger-
Bund

H. Kerner Owen